Adenauers Initiative: Grün für Köln


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Referentin: Dr. Henriette Meynen

Der Stadt Köln wurde in den Prognosen zu Beginn von Adenauers Zeit als Oberbürgermeister ein rasantes Wachstum vorhergesagt. Adenauer fürchtete, Köln könne in Kürze „eine riesige Steinwüste“ werden. Um dies zu verhindern, ergriff er die Initiative, auf dem bisher militärisch genutzten Gelände, das noch unbebaut war, Gürtel aus „Wald, Feld und Wiese“ anzulegen. Er gewann den damals prominenten Hamburger Städtebauer Fritz Schumacher für die Aufgabe, einen Generalsiedlungsplan für Köln zu entwerfen, der „allen Bewohnern des zukünftigen Kölns den Zusammenhang mit der Natur wiedergeben“ sollte. Schrebergärten Sport- und Spielplätze, Luft-, Sonnen- und Schwimmbäder, Waldschulen, Tages-Erholungsheime für Kinder und Erwachsene wurden daraufhin von Fritz Encke und später von Theodor Nußbaum bis Anfang der 1930er Jahre geplant und angelegt. In jüngster Zeit vervollständigte man diese Planungs-Initiative der 1920er Jahre.  Der Vortrag arbeitet die ursprüngliche Intention heraus und belegt sie mit diversen zeitgenössischen Zitaten. Am konkreten Beispiel eines südwestlichen Stadtausschnittes wird das Ganze zusammenfassend erläutert. Thema wird auch die Gleuler-Wiese sein